Johann Friedrich Röpke

Johann Friedrich Röpke vor der Sauerorgel in der Brüderkirche

Johann Friedrich Röpke wurde 1994 in Magdeburg geboren und wuchs dort in einem musikalischen Umfeld auf. Er erhielt mit fünf Jahren erstmals Klavierunterricht von seinem Großvater KMD Jürgen Irmscher, der ihn maßgeblich prägte. Später wechselte er ans Konservatorium Georg-Phillip-Telemann, wo er außerdem Mitglied der Komponistenklasse Sachsen-Anhalt war. Seit 2007 erhielt er, wiederum bei seinem Großvater, Orgelunterricht. Nach dem Abitur lebte Johann Friedrich Röpke für ein Jahr in Cambridge, England. Dort konnte er Unterricht bei der Organistin Anne Page nehmen und wurde stark von der anglikanischen Kirchenmusik und Chortradition geprägt.


Ab 2014 studierte er Kirchenmusik an der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik in Halle (Saale). Im Hauptfach Dirigieren wurde er von Prof. Johannes-Erdmann Ruddies, Prof. Wolfgang Kupke und Prof. Peter Kopp, im Hauptfach Orgel von KMD Prof. Matthias Dreißig unterrichtet. Nach der erfolgreichen Bachelorprüfung im Jahr 2018 schloss er den Masterstudiengang Kirchenmusik 2021 ab. 


Im Februar 2021 wurde Johann Friedrich Röpke als Kirchenmusiker der Stadtkirchengemeinde nach Altenburg berufen. Kernpunkt seiner Tätigkeit ist dort neben der gottesdienstlichen Musik die Leitung der Altenburger Kantorei und mehrerer Kinder- und Jugendchöre. Darüber hinaus obliegt ihm auch die Pflege der besonderen und wertvollen Altenburger Orgeln. 2022 war er Mitbegründer der „Mitteldeutschen Orgelgesellschaft“ der er seither als Präsident vorsteht. In diesem Rahmen hat er maßgeblichen Anteil an der Altenburger Junior-Orgelakademie und der Mitgliedschaft im Netzwerk „European Cities with Historical Organs“.